BMX Racing in Bremen

Vegesacker BMX-Club e.V.

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Vegefest-Session, 04.10.09

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Wir haben einen laaaaaaangen Tag hinter uns. Aber es hat auch riesig Spaß gemacht . Smile
 
Viele haben uns ja für Verrückt erklärt, eine Woche vor dem Nordcup-Finale noch so einen Event
auf die Beinde zu stellen. Zugegeben, das strapaziert die Mitglieder und Aktiven des Clubs ganz schön.
Doch es hat sich gelohnt. Wir haben große Aufmerksamkeit, viel Interesse und neue Freunde für uns
und für BMX in Bremen Nord gewonnen. Beim Bericht über das Vegefest war unser Mini-Track der
Tageszeitung sogar die Titelseite mit Foto wert. Und der Veranstalter City Marketing war so begeistert,
dass wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder kommen sollen. Gerne auch mit einem größeren Track.
Das wir die kurzfristige Idee einer Mini-BMX-Bahn auf dem Vegefest überhaupt umsetzen konnten,
haben wir, neben unseren hart anpackenden Mitgliedern (Danke !!!), vor allem unserem Partner Garten
und Landschaftsbau Jens Janssen zu verdanken, die uns morgens 10 m3 Mutterboden aufgeschüttet
und abends wieder abtransportiert haben.
 
Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier eine Zusammenfassung des Tages,
aufgeschrieben von Jens Mühlner:
 
 
 

 
Sonntag, 04.10.09
07:00 Uhr
Philip, Thomas, Connor und ich treffen uns auf dem Sedanplatz, dem Marktplatz im Herzen Vegesacks.
Es ist dunkel, kalt und feucht. Wir sind alle müde und frieren. Wir scheinen die Ersten heute morgen zu sein.
Alles ist ruhig, kein Mensch zu sehen. Die Ungewissheit, ob unsere Idee klappen wird, ist groß. Jens Janssen
lässt noch auf sich warten. Es beginnt leicht zu regnen. Wir befürchten das Schlimmste. So viel Aufwand für
einen Tag, der ins Wasser fällt...
 

 
07:15 Uhr
Wir hören einen LKW kommen. Es ist der weiße Kipper mit Jens Janssen Logo und unserem Material
auf der Ladefläche. Zum Schutz des empfindlichen Granitpflasters des Sedanplatzes hat er auch lange
Bahnen mit Fließ dabei, die wir zunächst auf dem Platz ausbreiten. Dann kippt der freundlich zurückhaltende
Kollege vorsichtig die erste Fuhre ab. Fährt noch etwas vor und verteilt sie. Volltreffer: Die Haufen passen
perfekt auf die Fließbahn, vom dunklen Mutterboden fällt so gut wie nichts daneben. Wir haben immer die
Auflage im Kopf, dass der Granit nicht beschädigt, oder dauerhft verschmutzt werden darf und sind
entsprechend unsicher. Aber das sieht schon ganz gut aus - die Anspannung lässt nach.
 

 

 
07:45 Uhr
Die zweite von drei Fuhren trifft ein. Wir überlegen, wie wir die Bahn gestalten wollen und entscheiden
uns spontan, keine Kurve einzubauen, sondern nur eine Rhythm-Section zu machen und die Länge der
uns zur Verfügung stehenden Fläche auszunutzen. Da können die Fahrer später richtig Geschwindingkeit
machen und dann auch vernünftige Sprünge zeigen, denken wir uns. Das freut auch den Veranstalter, weil
wir die Fläche so nutzen wollen, dass er die Oldtimer und Neuwagen der benachbarten Aussteller dann
gut in einer Gasse aufstellen kann. Ich muß noch mal nach Hause fahren. Habe doch glatt den Stampfer
vergessen, den wir statt Rüttler zum Verdichten nutzen wollen. Ansonsten machen wir es wie früher:
mit den Füßen festtreten...
 
 

 
08:30 Uhr
Jetzt habe wir alles Material bekommen und sind schon schwer am bauen. Zum Glück hat der LKW-Fahrer
die Haufen gut abgekippt, so dass wir recht schnell zum Shapen kommen und sich die grobe Schaufelei in
Grenzen hält. Der Blumenhändler an unserer rechten Seite breitet sich ganz schön aus. Zusammen mit dem
Veranstalter klären wir, dass er seine Blumen weiter zurück stellen wird. Denn wir können die Hindernisse
nicht mehr verlegen und brauchen eine vernünftige Anfahrt von den Stumpi-Gates auf die Strecke. Aber das
geht alles ohne Streß ab. Oli und Justin sind jetzt auch dabei. Malte stößt zu uns und stellt schnell fest,
dass wir noch weitere Schaufeln gebrauchen können. Er flitzt schnell nach Hause uns holt noch welche.
Später kommt sein Vater Olav mit dem Hund vorbei und schlägt vor, auch noch seine Gartenwalze zu holen.
Das war die beste Idee des Tages! Ich weiß gar nicht, wie wir ohne die Walze klargekommen wären...
 
 

 
 
09:00 Uhr
Die Bahn nimmt schon gut Gestalt an. Wir haben noch zwei Stunden Zeit, bevor um 11:00 Uhr die
umliegenden Buden aufmachen und wir auch den Startschuss geben wollen. Alle helfen gut mit.
Weitere Kids des Clubs kommen nach und nach dazu. Der Veranstalter kommt vorbei und zeigt
sich zufrieden. Er organisiert uns noch eine Absperrbake, zusätzlich zu den vier Baken, die Jens
Jannsen mitgebracht hat, sollte es damit reichen, die Strecke abzusperren. Die ersten Oldtimer
rollen an. Wir müssen den Anhänger unseres Partners Budo-Nord aus dem Weg schieben.
Er steht auf dem führ die Oldtimer vorgesehenen Platz. Budo-Nord wird später wieder T-Shirt-Druck
vor Ort anbieten. Das Wetter wird schön. Die Sonne kommt raus und der Himmel ist blau. Sollten
wir vielleicht doch Glück mit dem Wetter haben...
 
 
 
 

 
09:30 Uhr
Thomas, Connor und Philip fahren die ersten Tests auf dem Track. Sie kommen kaum voran, so schwer
ist der Boden. Und so richtig Flow hat die Strecke auch noch nicht. Also, wieder ran: schaufeln, shapen
und walzen. Ich fange an Plakate aufzuhängen, um nicht nur die Zuschauer auf unsere heutige Session
aufmerksam zu machen, sondern natürlich auch kräftig Werbung für den Nordcup-Endlauf am
kommenden Wochenende zu machen. Dann fange ich an die Absprerrung zu ziehen. Es ist super windig.
Das rot-weiße Flatterdand macht seinem Namen aller Ehre. Es ist dabei mächtig laut. Aber es hält.
Inzwischen kommen immer mehr Oldtimer auf den Platz und die Neuwagen von Opel Schleef haben
die Seite gewechselt. Sie stehen jetzt direkt bei den Oldtimern. Was dazu führt, dass sie den Blick
auf unsere Bahn stärker verstellen, als wir ursprünglich dachten. Aber auch das stellt sich später als
kein ernstes Problem heraus. Die leute werden auch so zu uns durchkommen. Ist halt alles doch recht
adhoc vor Ort zu entscheiden. So eine richtige Standplanung hatten wir mit dem Veranstalter nicht
abgestimmt. Aber alle sind uns sehr wohlgesonnen. Und die Fahnen des Hautohändlers lassen fast
sowas wie Rennatmosphäre aufkommen...
 
 

 
10:00 Uhr
Inzwischen ist Lutz mit dem Pferdeanhänger gekommen. Er bringt die Stumpi Gates von Thomas und
uns mit. Außerdem hat er die Leihräder und den Pavillion dabei. Wir diskutieren, ob wir bei dem starken
Wind den Pavillion überhaupt aufstellen können. Lutz sagt, es hätte ein Sturmwarnung gegeben. Ich schaue
in den noch immer blauen Himmel und will es kaum glauben. Erschlägt vor, wir könnten ja unser Lager im
Pferdeanhänger aufschlagen, da ist es auch trocken, wenn es regnet. Nee, das finde ich nun gänzlich
unpassend für den Veranstaltungsrahmen. Schließlich wollen wir ja auch Gespräche mit Interessierten
führen. Thomas hat Angst um seinen Pavillion, aber schließlich entscheiden wir ihn so zu postieren,
dass wir ihn an einer Bank und am Budo-Nord-Anhänger festbinden können. Außerdem bekommen wir
vom Veranstalter Steine zur Befestigung. Die werden wir später auch brauchen. Der Wind wird tatsächlich
immer stärker. Und er bringt wieder Regenwolken mit sich. Alle warten darauf, dass es endlich los geht...
 
 
 
 

 
11:00 Uhr
Etwas Regen zwischendrin ist für uns zwar nicht so angenehm, aber er ist gut für die Bahn. Der Boden
ist inzischen ganz gut verdichtet und lässt sich ordentlich rollen. Um uns herum machen die Buden auf.
An der Bühne schräg gegenüber probt eine Band. So langsam wird es ernst, denke ich. Die Spannung
steigt. Haben wir an alles gedacht? Fehlt was? Wie werden wir es mit den Anfängern schaffen, die das
erste Mal auf dem BMX fahren. Denn so ganz anspruchslos ist unser Mini-Track nicht. Schließlich wollen auch unsere Fahrer ihren Spaß.  Mit dem Veranstalter klären wir noch schnell, die Handy-Nummer der 
etwas weiter entfernt stehenden Sanitäter. Aber die werden wir später zum Glück nur einmal kurz brauchen.
Und das auch nur für einen der Väter, die auch mitfahren. Wir geben die Bahn frei. Es sind jetzt fast alle da,
die ihr Kommen angekündigt haben: Connor, Philip, Oli, Klaas, Philip D., Nico, Tom, Justin, Charlene rollen
mit Spaß über die kurze Strecke...
 
 

 


 
12:00 Uhr
Super Gefühl, es scheint tatsächlich allen richtig Spaß zu machen! Immer und immer wieder
gehts über die Strecke. Das anfängliche vorsichtige Rollen und Wheelen ist längst den wildesten
Sprungsversuchen gewichen.


 
 
 

Fortsetzung folgt... 

 
 
 
 
 
 

 

Aktualisiert ( Montag, 05. Oktober 2009 um 20:19 Uhr )  

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